Himbeertiramisu im Glas

Bine hat Geburtstag. Einmal im Jahr. Und da werden alle Freundinnen zum Essen eingeladen. Mr. Bee leidet. So viele Frauen auf einem Haufen und erst der Lärm! Normalerweise flüchtet er. Doch heuer wollte er sich das Treiben wieder einmal live geben. Besser gesagt aus sicherer Entfernung in seiner Kommandozentrale anhören. Vielleicht aber auch, weil er gesehen hat, dass ich eine neue Nachspeise ausprobiert habe. Eine fruchtig frische Variante des allseits beliebten Klassikers: Himbeertiramisu. Ein Traum! Er hat sich vorsichtshalber noch eine 2te Portion gesichert.

Schwierigkeitsgrad: 

Zubereitungszeit: 20 Min.

Zutaten für 8 Portionen:

  • 4 Eidotter
  • 2 Eiklar
  • 60 g Staubzucker
  • 40 g Kristallzucker
  • 500 g Mascarpone (oder Mascarino)
  • 32 Biskotten (Löffelbiskuit)
  • 4 cl Amaretto
  • 1/4 l starken Kaffee zum Tunken

Für die Himbeeren:

  • 500g Tiefkühlhimbeeren
  • Staubzucker nach Geschmack
  • Himbeeren, gschlagenes Obers und Minzeblätter zur Dekoration

Zubereitung:

Eidotter mit Staubzucker schaumig rühren.

Mascarpone (am besten eignet sich jener von Hofer/Aldi bzw. Mascarino von Spar, da er relativ fest ist und somit die Masse schön cremig und nicht zu dünn wird) langsam einrühren. (nicht schlagen, da die Masse sonst ebenfalls dazu neigt flüssig zu werden.)

Eiklar mit Kristallzucker zu Schnee schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.

Für die Himbeeren: 2 EL Staubzucker in Topf etwas schmelzen lassen, tiefgekühlte Himbeeren hinzufügen und kochen lassen. Je nach Geschmack mit Staubzucker abschmecken. Durch ein Sieb pürieren und abkühlen lassen. Am besten nur noch mit einem Löffel verrühren.

Starken Kaffee (ich mache Espresso mit unserer Espressomaschine) mit Amaretto vermengen und die Biskotten darin tränken. Gerade soviel, dass sie sich leicht mit dem Kaffee ansaugen (sie sollten nicht gatschig, aber auch nicht zu trocken sein). Jeweils 2 Biskotten als erste Schicht in die Gläser füllen. Einen Teil der Creme einfüllen, glattstreichen und erneut eine Schicht Biskotten auflegen. Himbeersauce darüber verteilen. Anschließend wieder eine Schicht Creme und darauf erneut Biskotten verteilen. Die letzte Lage ist Creme. Für 2-3 Stunden im Kühlschrank durchkühlen. Mit Obers, einer tiefgefrorenen Himbeere und Minzblättern garnieren. Die Himbeere taut während des Essens leicht an und gibt zum Schluss noch einen frischen Kick!

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TIPP: Man kann an Stelle der Biskotten hier auch Amarettini verwenden. Dann schmeckt das Dessert auch noch etwas knusprig!

Schmeckt echt himmlisch!

4 Comments on Himbeertiramisu im Glas

  1. Liebe Bine! Nachdem ich dein Dessert jetzt schon zum dritten Mal nachgekocht hab, meinte am Samstag eine Freundin, naja das mit den rohen Eiern, ich weiß nicht. Glaubst du, dass es auch so schmeckt alleine mit Mascarponecreme? Lg Sabine

    • Liebe Sabine, zuerst zur Frage – nein es schmeckt dann ganz anders. Nicht mehr so cremig. Zu der Angst mit rohen Eiern. In Wirklichkeit ist die Gefahr vor Salmonellen sehr gering. Wenn man frische Eier verwendet und die aufpasst dass keine Schale in die Masse fällt bzw. wenn man sie vorher wäscht (Salmonellen sind nur außen auf der Schale) kann nix passieren. Zu Hause hat man das wirklich gut im Griff.
      Und ein Tiramisu schmeckt leider nur wirklich super mit rohen Eiern 😉 Ich hoffe ich konnte deine Bedenken ausräumen. Lg, Bine
      PS: ich mach auch meine Mayonnaise selbst

      • Danke fürs Antworten. Habs am Donnerstag wieder mit rohen Eiern gemacht, super lecker und diesmal lauter Komplimente von allen Seiten.
        Mach weiter so….. und liebe Grüße aus Salzburg :-))

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