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Wenn sich das Taufkind zur Erstkommunion keine neue Uhr, sondern einen KOCHTAG mit der Bine wünscht, ist das schon eine große Auszeichnung. Sie hat natürlich ein Geschenk UND den Gutschein für den Kochtag bekommen. Auf die Frage was sie denn gerne kochen möchte, kam sofort die Antwort:“ Diese coole Torte mit dem Muster!“ In der Zwischenzeit haben wir für das Abendessen noch den Teig für Burger Buns angesetzt und Frittaten für die Rindssuppe geschupft, die ich bereits am Vortag vorbereitet habe. Obwohl es für sie gänzlich unvorstellbar war, dass aus einem Teig mit derart stinkender Germ jemals wohlschmeckende Brötchen werden, hat sie fleissig den Vorteig angerührt. Auf die Frage ihrer Eltern was es denn zur Hautpspeise gäbe, die Antwort:“ Das verraten wir nicht, aber was ganz Gutes!“ O-Ton zu mir:“Hihi wir haben ja noch gar nichts fertig“. Die Buns waren allerdings schnell gebacken und haben wider Erwarten so gut geschmeckt, dass Lorena gleich 2 Burger gegessen hat. Was beim Anschnitt der Torte passiert ist – lest Ihr weiter unten…

PS: Die Fotos – nur gschwind mit dem Handy gemacht – sind mangels der Zeit leider nicht so berühmt, aber man kann was erkennen!

Schwierigkeitsgrad: loeffel loeffel loeffel

Zubereitungszeit: Stunden! (mind. 3-4 Stunden)

Zutaten für eine kleine Torte (Durchmesser: 16-18cm):

Teigmasse:

  • 5 Eidotter
  • 320 g Staubzucker (Puderzucker)
  • 1/8 l Öl
  • 1/8 l Wasser
  • 320 g Mehl
  • 1/2 Packung Backpulver
  • 5 Eiklar
  • Salz (Prise)

Mascarpone Mango-Marillenmasse:

  • 500 g Mascarpone
  • 1 Glas Mango-Marille und 1 Glas Mango-Holunderblüten Fruchtikus von Darbo
  • Stauzucker nach Geschmack
  • Saft einer Limette

Mascarponetopping:

  • 250 g Mascarpone
  • 125 g Creme Fraiche
  • Staubzucker nach Geschmack 
  • Saft einer Limette

Garnitur:

  • Himbeeren

Für den Tortenteig: 

Dotter, Staubzucker, Öl und Wasser schaumig rühren. Den Schnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Mein neuer Mixer funktioniert übrigens hervorragend!!

braun

Anschließend das Backpulver in das Mehl einsieben und beides in die Dottermasse rühren. Zum Schluss vorsichtig den steifen Schnee unterheben.

Das Backrohr auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Den Teig gleichmässig in 5 Gefäße aufteilen (geht gut mit einem Schöpfer, da man hier ziemlich genau verteilen kann) und nach Wunsch färben. Diesmal hab ich Lorena nach Ihrer Lieblingsfarbe gefragt. In Erwartung von rosa oder rosa hat sie mich dann doch sehr überrascht: TÜRKIS! Somit haben wir blaue und ganz wenig rote Lebensmittelfarbe genommen und in Nuancen immer mehr Farbe zu den Massen gegeben, dass von helltürkis  bis leuchtend Türkis und Lila – alle Farben vertreten waren. Für den Lila-Farbton habe ich einen ganz kleinen Spritzer rot zu einem türkis gefärbten Teig gegeben.

Lorena Torte – 05

Danach die 5 Tortenböden einzeln  backen. Unbedingt die Nadelprobe machen!

Jetzt geht´s ans Basteln. Man benötigt einen kleinen Vorspeisenring und einen etwas größeren Ring zum Ausstechen. Es sollten nämlich – wie ihr gleich sehen werdet – gleichmässige Teile entstehen, damit dann das Muster dementsprechnd hübsch wird. Praktisch wäre ein mittelgroßer Ausstecher. Ich hab einfach nach einem Gegenstand gesucht um den ich herumschneiden kann und dafür den Zuckerlständer gefunden.

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Die müssen jetzt zusammengebaut werden. Das hat Lorena natürlich den meisten Spass bereitet. Dabei immer darauf achten, dass immer unterschiedliche Farben zusammengeklebt werden.

Zuerst sollte man allerdings die erste Creme anrühren. Und zwar die Mascarpone-Marillen-Mangocreme:

Dafür alle Zutaten verrühren und mit Staubzucker abschmecken. Nicht mixen sonst gerinnt der Mascarpone und wird flüssig!!!

Jetzt muss man die Torte nur noch zusammenbauen. Dazu alle 5 Böden mit Hilfe der Creme zusammenkleben. Es entsteht ein wunderschöner naked cake.

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Vor dem Anschneiden hat Lorena gemeint: „Wenn da jetzt kein schönes Muster rauskommt, dann bin ich wirklich angefressen!“. Der kleine Bruder war aufgeregt und hat gezappelt. Doch dann – WOW, WOW, WOW – sein Ausruf, als er die Karos gesehen hat. „Wie habt Ihr daaaas gemacht?!?“. Darauf Mr. Bee: „Ganz einfach. Sie haben im Mixer ein paar Schlümpfe püriert und dann gebacken!“ Große Augen von MAX: „Wirklich?“ Echt süss. Und hier unsere Schlumpftorte von innen:

Lorena Torte – 09

Nachdem soviel Action war, diesmal leider nur schnell fotografiert.

Bei Tageslicht:

Lorena Torte – 12

Das schönste Kompliment des Abends:“Du Bine, wie oft kann ich den Gutschein, denn jetzt einlösen?“

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