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Die erste Vorspeise meines Valentinstagsmenü „Rot wie die Liebe“. Nachdem Mr. Bee und ich große Freunde von Tatars jeder Art sind, fiel die Wahl für das diesjährige Valentinstagsmenü auf eine Trilogie vom Tatar. Klassisch: Lachs – Thunfisch – Rind.

Bei diesem Gericht bitte unbedingt darauf achten, dass man Fisch in Sushi-Qualität kauft. Man will den/die Liebste(n) ja nicht vergiften. Auch beim Fleisch darauf achten, dass es wirklich frisch und nicht schon grau ist! Für das optimale Geschmackserlebnis sollte ein Tatar nie faschiert, sondern immer fein geschnitten sein. Daher sind auch gute Messer von großem Vorteil! Diese Vorspeise kann man sich übrigens wunderbar teilen. Besonders romantisch am Tag der Liebe! 

Schwierigkeitsgrad: loeffel loeffel

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Zutaten für 2 Personen:

Für das Rindertatar:

  • 100g Rinderfilet (Rindslungenbraten)
  • 1 Essiggurkerl, ganz fein gehackt
  • 3-5 Stk. Kapern, fein gehackt
  • 2 g Sardellenpaste
  • 2 g rotes Paprikapulver
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zwiebel (Schalottenzwiebel), ganz fein gehackt
  • 1 Spritzer Chili (Tabasco)
  • 1-2 g Senf
  • 1/2 TL Ketchup
  • Cognac nach Geschmack
  • 1 Eidotter
  • Schnittlauch

Zutaten für die Soja-Knoblauch-Ingwer-Marinade:

  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 dicke Scheibe Ingwer (frisch) fein gewürfelt
  • etwas roten Zwiebel
  • Zucker
  • 2 EL Balsamicoessig
  • schwarzer Sesam
  • ein Stamperl Sojasauce
  • Tomatenmark
  • 1 Stamperl Wasser

Für das Lachstatar:

  • 100g frischen Lachs (Sushi-Qualität)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Limettensaft
  • 1/2 Avocado
  • wenig Chili
  • 2-3  Stangen Thaispargel
  • Maiskeimöl

Für das Thunfischtatar:

    • 80 g frischen Thunfisch (Sushi-Qualität)
    • Salz
    • Pfeffer
    • 2 El Creme Fraiche
    • 1-2 TL Wasabicreme (aus der Tube)
    • Zitronensaft
    • Frische Kresse
    • wer mag kann auch Sesamöl untermengen

 

Deko:

  • bunter Salat
  • alter Balsamico
  • Salz
  • gutes Olivenöl

Zubereitung:

Den Thaispargel waschen und halbieren. In etwas Öl in der Pfanne anbraten und mit Salz, Pfeffer und etwas Sojasauce abschmecken. Erkalten lassen.

Knoblauch-Ingwer-Marinade:

Roten Zwiebel, frischen Ingwer und Knoblauch fein würfelig schneiden.

Öl in Topf erhitzen, Zwiebel hinzufügen und leicht anbraten, 1 TL  Zucker einstreuen, danach etwas Tomatenmark  (ein halber Kaffeelöffel), kräftig durchrühren, wenn es leicht braun wird mit Balsamicoessig ablöschen (2 EL), dann gleich etwas Wasser dazu fügen, (ein Stamperl), dann den Ingwer und Knoblauch hinzufügen und mit Sojasauce aufgießen, etwas einkochen lassen und von der Herdplatte nehmen und durchziehen lassen. Zum Schluss – wenn es noch warm ist – ein wenig schwarze geröstete Sesamkörner unterrühren.

Ein Teil der Sauce wird später unter die Fischtatars gemengt, den Rest in einem kleinen Schüsselchen bereit stellen, damit man sich nach Belieben noch etwas über das Tatar gießen kann.

Für das Beef Tatar:

Alle Gewürze, wie Senf, Sardellenpaste, Salz, Pfeffer in den Eidotter einrühren.

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Die andern Zutaten wie abgebildet in eine Glasschüssel geben (hier fehlt nur noch das Gurkerl). Das Fleisch in feine Würfel schneiden.

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Alles zusammen mischen und im Kühlschrank kühlen.

Danach den Lachs und den Thunfisch in feine Würfel schneiden. Die Avocado ebenfalls in Würfel schneiden und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen. Ein wenig Chili untermengen.

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Den Fisch jeweils nur wenig pfeffern und ein wenig der zubereiteten Marinade unterrühren . Zitronen- oder Limettensaft erst kurz vor dem Servieren dazu geben, da der Fisch sonst gart und grau wird!

Wasabicreme: Creme Fraiche mit der Wasabipaste, etwas Salz und Zitronensaft glatt rühren.

Salat waschen und mit altem Balsamico, etwas Salz und Olivenöl würzen.

Zum Schluss nur noch anrichten:

Um eine schöne Herzform zu bekommen, habe ich mich bei meinen Keks-Ausstechern für Weihnachten bedient. Eignet sich hervorragend. Den Lachs auf den Avocadowürfeln anrichten.

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Auf den Thunfisch die Wasabicreme und die Kresse drapieren. Das Beef Tatar mit frisch geschnittenem Schnittlauch garnieren. Für die frische Note noch etwas marinierten Salat als Garnitur verteilen.

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Dazu passt hervoragend knuspriges Baguette, getoastes Schwarzbrot oder Toastbrot (sieht auch schön aus, wenn man es mit dem Herzausstecher aussticht und toastet). Ich habe, ob des großen Erfolges, wieder ein dunkles Baguette vom Felzl geholt. Sehr fein.

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Jetzt heißt es nur noch mit einem Gläschen Muskatellersekt genießen!
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Die wunderschöne Platte stammt übrigens aus der Serie ROTGEFLAMMT von GMUNDNER KERAMIK, die ich für diesen Beitrag zur Verfügung gestellt bekommen habe.

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