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Der Wahnsinn ist los! Aber so richtig! „Der reinste Burgerwahnsinn. Bei uns ganz normal.“ – so wirbt das neue Edel-Burger-Restaurant der Familie Huth. Witzige Sprüche wohin man schaut, ein tolles Marketingkonzept und BURGER. Wir waren am Tasting-Abend für Blogger absolut gespannt, ob das Lokal auch hält was es verspricht. Nämlich so richtige Edelburger, wie man sie sonst in Wien noch nie gegessen hat. Hier ein Blick in die Speisekarte.

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RINDER FRESSEN GRAS: VEGETARISCH VOLL KORREKT.

Begrüßt werden wir vom Hausherrn Robert Huth, der den provokanten Lokalnamen bewußt für sein neues Lokal gewählt hat, um Aufmerksamkeit zu heischen, wie er uns im Intro erklärt. Ich hab ihn natürlich gleich nach der Herkunft des Fleisches befragt. Das Fleisch (Huhn, Rind, Schwein) stammt ausschließlich aus Österreich, bei den Burgern wird 50% Beiried, 20% Schulter, 20% Nacken und 10% Fett verwendet. Die 250 Gramm schweren Fleisch-Patties werden täglich grob faschiert, nur gesalzen, a la minute abgestempelt und bei 250 Grad scharf angebraten. Das Ergebnis: Das Fleisch kann zartrosa gebraten werden und hat durch den relativ hohen Fettanteil einen zarten Schmelz am Gaumen. Ich durfte auch einen kleinen Blick in die Küche werfen…

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Die Brötchen lassen die Gastronomen von der bekannten Bäckerei Szihn backen. Für mich absolut grandios, aber mehr dazu gleich…

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Als Getränk zu den Edelburger-Variationen wird ausgewähltes Craft Beer empfohlen. Ich hab mir trotzdem einen Spritzer gegönnt, weil ich den dann doch lieber hab, als Bier. Und schon ging es los. Die ersten Burger, die wir verkosten durften waren der Pulled Pork Burger, die Bella Luisa und der Blue Toni. Schon ist man überfordert, was man wohl zuerst kosten soll.

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Die Weckerl alleine sind schon eine absolute Offenbarung, knusprig und mit Buttergeschmack. Ich hab als erstes die Bella Luisa verspeist. Wirklich saftig, würzig gut mit knusprigem Speck & Mozzarella. Und das Brötchen!! Wie wirklich einzigartig. Außen knusprig, innen soft, nicht zu dick, schön süsslich. So stell ich mir eine Brioche Burger Bun einfach vor.

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Dazu gibt es noch Japapenos, Barbecue-Sauce, Mayo und Gurkerl. Da hat mein Pickles & Saucenherz kurz aufgelacht!

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Gleich danach kam die „Scharfe Resi“ mit Fried Onions, grünem Chili und Cheddar Cheese oben drauf prangt ein wirklich scharfer Pfefferoni. Meine Tischnachbarin vom Blog „Superzisch“ hatte Tränen in den Augen. Ich hab sie vorsichtshalber dann nicht gekostet.

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Zum Beruhigen der Geschmacksnerven meiner Tischnachbarn haben wir noch die knusprigen Hörnchen-Käse-Bällen und die gebackenen Zwiebelringe probiert. In den Käsekugeln könnte ich mich eingraben!

Was bei einem perfekten Burger-Abend nicht fehlen darf ist das obligatorische Gin Tonic. Hier kann man im Rinderwahn zwischen 5 Premium Sorten Gin mit Fever Tree Tonic und 5 ebenfalls sehr guten Gins mit Thomas Henry Tonic wählen. Wir haben beides probiert und waren mehr als glücklich.

Die Jungs haben sich als Draufgabe noch den Steakburger gegönnt. Zartrosa mit wunderbarem Zwiebelchutney. Ich durfte ein kleines Stück kosten – sehr fein, aber jetzt nicht mein präferierter Burger.

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Jetzt muss ich Euch natürlich auch noch über die Pommes erzählen. Die waren nämlich absolut grandios. Super knusprig, nicht fettig und sogar noch knusprig, als sie schon etwas weniger warm waren. Sie eignen sich somit auch nahezu kalt noch als tolle Knabberei zu einem feinen Getränk. Wirklich erstaunlich.

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Nachdem ich ja erklärter Pulled Pork Fan bin, durfte dieser Burger in meiner Testreihe natürlich nicht fehlen, vor allem nachdem in der ersten Runde, all jene die diesen Burger verkostet haben, meinten – der ist der Beste! Soo zart. Das stimmt auch. Das Fleisch ist einfach perfekt zartes Schweinefleisch. Für ein Pulled Pork ist die Konsistenz aber nicht ganz die Richtige und es ist mir zu wenig gewürzt. Ich mag es, wenn das Fleisch eine richtig kräftige Gewürznote hat und gesmoked ist. Nichts desto trotz ein absolut feiner Burger, den ich so auch wieder essen würde…

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HACH und die Nachspeise. Die Mascarponecreme mit Früchten. Einfach ein Gedicht. Allein für dieses Dessert komme ich schnell wieder. Und ich bin sonst nicht der große Dessertfreund. Mir sind meiner Superlativen in diesem Posting ja schon fast zu viel, aber ich war wirklich wirklich begeistert…

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Abschließend kann ich nur noch sagen. Das Rinderwahn ist wahrlich eine große Bereicherung für den 1. Bezirk. Der Schanigarten direkt an der Kärntnerstraße – sehr einladend und verführt das Innenstadtflair so richtig zu genießen. Die Burgerkreationen sind wahnsinnig köstlich und auch das Gesamtkonzept gefällt mir ausgesprochen gut. Wir kommen definitiv wieder und dann könnt ihr gespannt sein, wie das Urteil von Mr. Bee im Bine isst Ranking so ausfällt.

Restaurant Rinderwahn 

Weihburggasse 3, 1010 Wien

Öffnungszeiten:
Montag – Samstag: 11:30 – 00:00

Kontakt:
Tel: 01/5120996
Web: http://www.rinderwahn.at
Facebook: http://www.facebook.com/RinderwahnWien

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