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Warum mit dem ersten Tag beginnen, wenn man damit auch so schön aufhören kann. Auf der Suche nach dem perfekten Hotel sind wir auf die Cheval Three Quays Residences direkt beim Tower und an der wunderschönen Themse liegend gestoßen. Die netten Apartements sind schön geräumig und für einen entspannten Urlaub in London einfach perfekt gelegen. Dies ist jetzt keine bezahlte Werbung, falls dies jemand vermuten sollte. Wir haben ganz normal bezahlt. Aber wenn mir etwas besonders gut gefallen hat, muss ich es einfach mit Euch teilen. Frisch in London gelandet und zu früh zum Beziehen des Zimmers, sind wir am ersten Tag gleich in das – an der Hinterseite des Hotels liegende – Lokal „Coppa Club London Bridge (es gibt in London 4 Standorte)“ gegangen, um unsere bereits hungrigen Mägen zu füllen. Der Ausblick vom Lokal ist atemberaubend. Gegenüber liegt der bereits in meinem Beitrag über das Oblix beschriebene Shard Tower. Das höchste Gebäude Europas. Zur linken liegt die alt ehrwürdige Tower Bridge. Noch ein Stückchen weiter links liegt der Tower of London. 

Nachdem mein Hunger riesig war musst es der Coppa Club Burger sein. Wirklich sehr gut.

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Mr. Bee hat sich für den Caesar´s Salad entschieden. Ebenfalls köstlich!

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Frisch gestärkt haben wir uns auf den Weg zum „Eye of London“ gemacht. Es ist mit einer Höhe von 135 m das derzeit höchste Riesenrad Europas. Bei der Bestellung der Karten war ich ja sehr mutig, zumal ich angesichts meiner massiven Höhenangst, vor Jahren bereits alle Zustände im Wiener Riesenrad bekommen habe. Nachdem allerdings der Ausflug auf das höchste Gebäude der Welt – den Burj Khalifa  in Dubai – unbeschadet überstanden wurde, sollte das ja ein Klacks sein. Sollte!

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Von unten sieht ja alles halb so wild aus: Das London Eye besitzt 32 klimatisierte, fast vollständig aus Glas geformte Gondeln, in denen jeweils bis zu 25 Personen Platz finden. Seit März 2000 dreht es fleissig seine Runden. Unmengen an Menschen stehen in Schlangen, um eine Runde zu drehen.

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Tipp daher: Unbedingt ein Fast Lane Ticket nehmen, sonst steht man ewig an! Ich habe das Ticket kurz vor der Anreise online bestellt und ausgedruckt. Es ging dann alles sehr schnell, denn wir waren in 15 Minuten in der Gondel. Auch mit vorher gekauften „normalen“ Tickets muss man mit 2-3 Stunden Wartezeit rechnen.

Bine beim Einstieg noch sehr mutig und äusserst euphorisch.

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Auf Viertel der Höhe angekommen, konnte ich nur noch in der Mitte sitzen und wurde zunehmend panischer. Einmal reingesteigert war es knapp nach der Mitte ein Höllenritt. Für massive Höhenängstler also absolut nicht zu empfehlen, weil die Kabinen doch sehr sehr durchsichtig sind und ständig Leute von links nach rechts gehen, sich an Türen lehnen wo groß zu lesen steht: „Do not lean against the doors“ und man sich daher schon im Sog des Windes hinausfliegen sieht, wenn die Türe dann aufgrund des nicht erlaubten Anlehnens doch nachgibt.

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Ganz oben angekommen ging es dann. Weil der Weg nach unten für mich immer angenehmer ist, als der Weg nach oben. Der Ausblick ist aber jedenfalls atemberaubend. Und einmal die Angst überwunden kann man ihn auch genießen.

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Der Blick auf den Big Ben.

Tipp für Besucher mit Kindern: Die Shrek Adventures und der London Dungeon liegen ebenfalls ganz nah und können auf der Tour einfach mitgenommen werden.

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Der erste Tag war jedenfalls ein tolles Erlebnis, das ich trotz meiner Angst nicht missen wollte. Am Abend ging es dann wie bereits geschrieben ins Oblix Restaurant.

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