Einbrennte Hund oder Dillerdäpfel. Eine meiner liebsten Kindheitserinnerungen, denn ich liebe das Gericht auch heute noch. Viele die mir schon länger folgen wissen, Mr. Bee hat ein Dillsaucen Kindheitstrauma, keine Ahnung warum. Wie kann man dieses Gericht nicht lieben? Auch ohne Dille – als reine einbrennte Hund – geht es bei ihm nicht. Was bedeutet das für mich? Immer wenn die Bine sturmfrei hat, schwups steht sie schon in der Küche und macht sich ihre geliebten Dillerdäpfel. Manchmal dürfen es auch Dillfisolen werden, auf die steh ich nämlich auch besonders. Einige werden sich fragen – was unterscheidet jetzt einbrennte Hund von Dillerdäpfeln? Bei mir nicht viel, denn beides beginnt mit einer feinen Einbrenn aus Butter und Mehl und dann kommt bei mir Sauerrahm und Creme Fraiche dazu (Creme Fraiche, weil ich einfach die Luxusvariante liebe). Bei den einbrennten Hund wird einfach mehr Einbrenn gemacht und es kommt nur ein Klecks Sauerrahm dazu und keine Dille. Aber sonst sind die Gerichte wirklich ident. Ok manche nehmen bei den eingebrannten Erdäpfeln einfach den Erdäpfelsalat vom Vortag. Dann erspart man sich den Schuss Essig am Schluss. Aber sind wir uns ehrlich… Bei wem bleibt jemals Erdäpfelsalat übrig? Bei uns nicht wirklich ;-). Und wenn dann ist das bisserl schon von Mr. Bee, gemeinsam mit seinem letzten kleinen Schnitzelchen, für den nächsten Tag reserviert. Also keine Chance.
Fertig ist die perfekte Kindheitserinnerung. Meine einbrennten Hund, hier in der Version der Dillerdäpfel. Ich mag es einfach mit Dille und cremiger noch ein bisserl lieber. Sooo gut!









