Heute gib´s eine Kardinalroulade.
Wahrscheinlich hat jeder von uns ein Gericht, ein Mehlspeise, ein Gebäck, etc. das einfach immer für Furore sorgt. Jeder wünscht sich genau diese Köstlichkeit von Euch und ihr habt es einfach schon perfektioniert. Bei mir ist das definitiv die Kardinalschnitte. Egal was auch immer ich zu einer Party oder ins Büro mitbringen soll – alle wünschen sich nur diese luftige Süssigkeit von mir. Das bedeutet, wenn ich mal was Neues machen will, darf ich vorher nicht fragen, was ich mitbringen soll. Damit mir nicht langweilig wird, habe ich im Laufe der Jahre – und das sind mittlerweile sicher schon über 30 Jahre (Gott bin ich alt) – immer wieder Abwandlungen der Kardinalschnitte ausprobiert. Einige davon sind wirklich viral gegangen, so wie mein Kardinalspitz, den ich anlässlich eines Menüs, als Nachspeise kreiert hab. Erstmal hab ich ihn in der Küchenschlacht gebacken und seitdem haben ihn schon so viele nachgebacken. Als nächstes hab ich eine Kardinaltorte entworfen, heuer zur Erdbeerzeit die Kardinallasagne und irgendwann ist dann die Kardinalroulade dazu gekommen. Sie geht nämlich super schnell und sieht optisch einfach umwerfend aus. Oder was meint ihr? Es gibt immer wieder den Streit, ob Kardinalschnitte klassisch mit Schlagobers und Ribiselmarmelade gefüllt wird, oder mit Kaffeecreme. In Wien ist die erste Variante wesentlich populärer und ich muss ehrlich gestehen, dass ich die Kaffeecreme nicht besonders mag. Nichts desto trotz werde ich demnächst mal eine Kaffeeversion meines beliebten Klassikers zaubern.
Fertig ist die perfekte luftige Kardinalroulde.












