Kardinalspitz á la Bine

Wem eine ganze Kardinalschnitte zu viel ist, oder wer für eine Party eine kleine Nachspeise benötigt – für den ist der Kardinalspitz einfach perfekt. Ok die Kardinalschnitte ist bei einer Party so und so der Burner, denn auch wenn keiner mehr kann – ein Stück Kardinalschnitte geht immer. Aber optisch machen diese kleinen Dinger schon was her. Bei der Küchenschlacht wurde diese –  von mir erfundene Variation – von Horst Lichter bewertet. Der sich natürlich – ob des ungewöhnlichen Namens – sehr gewundert hat. O-TON: „Dat muss ich einmal goooogeln, woher die den Namen haben!“ Da muss er nicht lange googeln. Das einzige Suchergebnis bietet Bine kocht! Denn ich hab ihn so getauft. Weil es eben nur eine kleine Spitze der legendären Kardinalschnitte ist… Mit ganz wenig Kalorien. Mittlerweile gibt es schon mehr Suchergebnisse, denn mein Kardinalspitz wurde auch schon kopiert, aber das ist auch gut so, denn es zeigt, dass das Rezept wirklich beliebt ist. Und ich verspreche Euch, es ghet einfacher als ihr glaubt! Eure Famile und Freunde werden den Kardinalspitz lieben!

Ist wie erwähnt auch meine Nachspeise aus der Küchenschlacht vom 12. August 2010.

Kardinalspitz á la Bine

Rezept von Bine kocht!
5.0 von 5 votes
Gericht: NachspeisenKüche: Österreichische KücheSchwierigkeit: Mittel
Portionen

12

Portionen
Vorbereitungszeit

10

minutes
Kochzeit

15

minutes
Gesamtzeit

25

minutes

Die dekonstruierte Kardinalschnitte – meine Kardinalspitzen. Einfach das perfekte Dessert für ein wunderbares Essen mit Familie & Freunden.

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Zutaten

  • Zutaten für 12 Kardinalspitzen
  • 5 Eier (Größe L)

  • 30 g Staubzucker

  • 100 g Kristallzucker

  • 2 EL Vanillezucker

  • 25 g Mehl

  • 1 Msp. Backpulver

  • 1 TL Essig oder Zitronensaft

  • 4 EL Ribiselmarmelade

  • 250 ml Schlagobers

Kochschritte

  • Für die beiden Massen:
  • Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.

    Tipp vorweg: Am Besten nicht ganz frische Eier verwenden, weil es sonst sein kann, dass die weiße Masse glasig und klebrig wird! Und ganz wichtig: Die Massen mit dem Handmixer schlagen. Die Küchenmaschine überschlägt den Schnee gerne und dann wird er flockig wie Schneeflocken und ist nicht mehr zu gebrauchen.

    Und ganz wichtig: Die Kardinalspitzen sofort aus dem Rohr nehmen. Hatte sie einmal im Rohr belassen, weil ich noch einmal weg musste und Angst hatte, dass meine Katzen ganz wild auf die frisch gebackenen Spitzen sind. Ergebnis: Die weiße Masse wird extrem zäh!!!
  • Vier Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen, erst dann den Kristallzucker und zum Schluss den Essig zugeben und weiter schlagen. Wenn man den Rührbesen leicht aus der Masse hebt müssen sich Türme bauen lassen. Dh. der Kristallzucker muss sich vollkommen aufgelöst haben.
    Die vier Eigelbe und ein ganzes Ei vermengen und richtig schaumig aufschlagen. Erst dann 30 g Staubzucker und den Vanillezucker hinzufügen. Die Masse sollte schon doppeltes Volumen haben und eher weißlich-gelb werden! Das Mehl und das Backpulver dazugeben und vorsichtig unter den Teig heben. Den Teig in Muffinförmchen füllen und in den Ofen geben. (Masse reicht für ca. 12 Förmchen)
  • Eiweißmischung in einen Spritzbeutel füllen, 12 Häubchen auf das Backpapier spritzen und ebenfalls in den Ofen geben.
  • Beides benötigt so etwa 15-20 Min je nach Backrohr. Bei den Häubchen sieht man recht schön, ob sie bereits braun werden. Bei der Biskuitmasse einfach mit einer Rouladennadel probieren, ob noch Teig haften bleibt.
  • Für die Garnitur:
  • In der Zwischenzeit das Obers (Schlagsahne) steif schlagen. Häubchen und Biskuit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Die Biskuitböden in der Papiermanchette mit Ribiselmarmelade bestreichen. Das Schlagobers draufgeben und die Baiserhäubchen daraufsetzen. Mit den Erdbeeren und Heidelbeeren dekorieren. Mit Puderzucker bestreuen und servieren. Fertig ist der perfekte Kardinalspitz!
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Sehen sie nicht toll aus? Das will man doch gleich einen Kardinalspitz wegnaschen oder?

Ihr könnt aber gerne auch eine komplette Kardinalschnitte zaubern.

5 Comments

  1. Hiltrud Bender

    Ich habe die Kardinalspitz schon öfter gemacht , jedesmal fallen die Törtchen in sich zusammen. Geschmacklich sind sie ein Gedicht. Soll ich sie besser im Ofen erkalten lassen ?

    • Avatar-Foto

      Hallo liebe Hiltrud,

      sie fallen eigentlich nur zusammen, wenn man den Schnee überschlagen hat (passiert meist wenn man es mit der Küchenmaschine macht), das Eiweiss darf nicht flockig werden bevor der Zucker dazu kommt. Der Zucker muss auch komplett aufgelöst sein. Dann kommt noch Essig zur Stabilität dazu. Und wirklich braun werden lassen (also so dass wenn man sie antippt schon eine etwas härtere Kruste ist). Nicht im Rohr auskühlen lassen sonst werden sie zäh. Liebe Grüße Bine

  2. Gabriela Thaler

    Hallo, es kommt auch auf den Ofen an. Heute habe ich mit dem alten gebacken und die Schönheiten wurden perfekt.
    lg
    Gabi

    • Avatar-Foto

      Hi!

      ja das hast du vollkommen Recht! Mit meinem alten Ofen werden sie perfekt. Man muss auch einfach ab und zu aufmachen, damit Flüssigkeit entweichen kann. Bei den alten pfeift es sowieso schön überall durch 😉 lg, Bine

  3. Isabel Drachenstirn

    Hi Bine!
    Ich habe mich sehr über das Rezept gefreut und gehofft, nun endlich ein wirklich funktionierendes Rezept für die Baisermasse zu haben (meine bisherigen geschätzten hundert Versuche, eine Kardinalschnitte zu backen, gingen leider alle schief). Leider klappte es auch heute nicht: die Türmchen sind nach der Backzeit (obwohl schon braun) noch klebrig und werden nicht knusprig und fielen dann sofort zusammen – ich habe alle Angaben eingehalten!
    LG Sandra

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