Gedeckter Apfelkuchen

Die einfachsten Kuchen sind immer die Besten.

Sonntag ist Kuchentag. Das stimmt bei vielen, nicht so bei uns, denn bei mir ist fast jeder Tag ein perfekter Kuchentag. Ich liebe Süsses. Gut also, wenn man Sonntags Zeit hat zu backen und einen Kuchen macht, der sich tagelang frisch hält, weil er einfach super saftig und mürbe ist. Wenn er allerding, was meistens der Fall ist, so richtig gut ist, kann es schnell passieren dass er meist nur 2 Tage überlebt und ich am Dienstag schon wieder backen könnte. Wie ihr schon wisst ist Mr. Bee Apfelstrudelfan, der auch genau weiß, wie sein perfekter Kuchen auszusehen hat und was alles hinein gehört. Als ich ihm erzählt hab, dass ich mich an einen gedeckten Apfelkuchen aus meiner Kindheit ranmache, hat er den Entstehungsprozeß natürlich – wie immer bei neuen Backwerken mit Apfel – mit Argusaugen beäugt. „Auf meine Seite“ (ok er hat also eine eigene Kuchenseite), könntest Du noch ein paar Mandelsplitter draufstreuen. Und nachher nicht zuckern, als wüsste ich nicht schon längst, dass er von jedem Gebäck den Zucker abrebelt und meine Abwasch damit versaut.“ Aber was hat er vergessen? Er hätte auch gerne noch Rosinen in der Apfelmasse gehabt, wie er dann beim Kosten draufgekommen ist. Das nächste Mal dann. Nachdem der Apfelkuchen bereits jetzt schon aufgegessen ist, wird das nächste Mal wohl schon bald sein.

Schwierigkeitsgrad:

Zubereitungszeit: 1 Stunde

Zutaten für eine Auflaufform (ca. 20×30 cm):

Für den Mürbteig:

  • 300 g Mehl
  • 90 g Kristallzucker
  • 200 g kalte Butter
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 gehäufter Teelöffel Backpulver
  • 1 Ei

Für die Fülle:

  • 1 kg Äpfel (säuerliche Äpfel, zb. Jonagold, Boskoop,…)
  • Saft einer Zitrone
  • 2 EL Zucker
  • 1-2 TL Zimt

Sonstiges:

  • Brösel
  • Rosinen (weg mag)
  • Mandelstifte

Tipp: Vanilleies und Schlagobers (ein Traum)

Zubereitung:

Für die Fülle:

Zuerst die Äpfel schälen, entkernen und mit einer Raspel in Stifte raspeln. Es macht nichts, wenn noch ein paar größere Stücke übrig bleiben, so bekommt die Apfelmasse ein wenig Biss.

Die Äpfel in einen Topf oder in eine Pfanne geben, mit den Gewürzen vermengen und aufkochen lassen. Ca. 5 Minuten. Danach von der Flamme stellen und überkühlen lassen. Wer mag kann auch noch Rosinen untermengen!

Für den Teig:

Das Mehl auf die Arbeitsfläche (ich nehme eine Backmatte) geben und in der Mitte eine Mulde machen. In die Mulde alle übrigen Zutaten mengen und alles schnell mit den Händen zu einem glatten Mürbteig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mind. 1 Stunde im Kühlschrank rasten lassen.

Den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zügig weiterverarbeiten. In 2 gleich große Teile schneiden. Einen Teil auf Frischhaltefolie auswalken. Dazu oben etwas Mehl aufstreuen, damit der Nudelwalker nicht klebt. Ungefähr in die Größe der Form walken. Danach mit Hilfe der Folie aufheben und kopfüber in die Form geben. Die Folie abziehen und den Teig mit Hilfe der Finger bis in die Ecken drücken.

Den Teig in der Form mit Brösel bestreuen. (Siehe oben Bild 3) Danach die Fülle einfüllen und glatt streichen. Die zweite Hälfte des Teiges ebenfalls auf Folie auswalken und entweder ganz über die Fülle geben (danach muss man ihn nur mit Hilfe einer Gabel mehrmals einstechen) oder so wie ich es gemacht habe in Streifen schneiden und ein Gittermuster legen. Danach noch nach Belieben mit Mandelstiften betreuen (Mr. Bee liebt das ;-).

Den gedeckten Apfelkuchen für rund 30-40 Minuten backen. Sobald er oben braun wird ist er fertig!

Gedeckter Apfelkuchen

Gedeckter Apfelkuchen

Gedeckter Apfelkuchen

Gedeckter Apfelkuchen

Sehr gut schmeckt er auch leicht warm mit etwas Schlagobers und Vanilleeis. Das mach ich mir morgen!

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.