Marillenknödel mit Topfenteig

Marillenknödel mit Topfenteig

Schon seit Wochen hatte ich riesige Lust auf Marillenknödel mit Topfenteig. Obwohl ich sagen muss, dass mir Erdäpfelteig bei Fruchtknödeln auch richtig gut schmeckt. Zum Beginn der Marillensaison hab ich schon mal Mama´s Rezept rausgekramt und mit den ersten Marillen – mit bester Absicht – Marillenknödel geformt. Doch dann ist es passiert. Was ist das um und auf beim Knödeln? Ich verrate es Euch – die Kochtemperatur. Das Wasser darf nur schwach wallend blubbern (also nicht lustig fröhlich auf höchster Temperatur riesige Blasen schlagen und das Wasser aus dem Topf spritzen.) Meine Knödel waren wunderschön – zumindest als sie die Zehenspitzen ins Bad gehalten haben und kurz untergetaucht sind. Danach hat mich irgendetwas abgelenkt und wie ich nach 5 Minuten in die Küche gegangen bin war das Malheur auch schon geschehen. Das Wasser ist mir fast entgegengespritzt und die Knödel sind aus dem Leim gegangen. Man konnte die anschließend in Zimtbrösel gewälzten Reste essen, aber Fotoschönheiten waren sie beileibe nicht. Dafür waren die von gestern dann umso schöner. Und richtig richtig gut. Ist auch wichtig bei diesem Klassiker der österreichischen Mehlspeisenküche!

Marillenknödel mit Topfenteig

Rezept von Bine kocht!
4.3 von 15 votes
Gericht: Hauptspeisen, NachspeisenKüche: Österreichische MehlspeiskücheSchwierigkeit: Leicht
Portionen

6

Portionen
Vorbereitungszeit

15

minutes
Kochzeit

12

minutes
Gesamtzeit

27

minutes
Cook Mode

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Zutaten

  • Für den Topfenteig
  • 250 g Topfen (20%)

  • 70 g Butter

  • 1 Ei

  • 2 EL Zucker (Kristallzucker)

  • 1 Prise Salz

  • 135 g Mehl

  • 1 Packung Vanillezucker

  • 6 Stk. Marillen (Wenn die Marillen groß sind gehen sich nur 4 Knödel aus!)

  • 4 Stk. Würfelzucker

  • Für die Zuckerbrösel
  • 50 g Butter

  • Brösel

  • 1 Packung Vanillezucker

  • 1 EL Kristallzucker

  • Prise Zimt

  • Sonstiges:
  • Staubzucker (Puderzucker)

  • Wasser (gesalzen)

Kochschritte

  • Für den Topfenteig:
  • Die Butter mit dem Ei in einer Schlüssel schaumig rühren. Danach den Topfen, Zucker und Vanillezucker untermengen. Zum Schluss das Mehl mit dem Salz unterrühren. Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem glatten Teig verkneten. Die Finger gut einmehlen. Nicht zu viel Mehl verwenden, sonst wird der Teig zu fest und bleibt nicht flaumig.
  • Die Marillen entkernen. Dazu kann man einfach einen Kochlöffel verwenden und mit der Rückseite durch die Marille stossen. Der Kern kommt dann schön mit. Oder ihr schneidet sie in die Hälfte und entkernt sie so. Wer mag kann jetzt noch einen Würfelzucker anstelle des Kerns setzen.
  • Für die Marillenknödel mit Topfenteig, den Teig in 4-6 Teile teilen. (Meine Marillen waren sehr groß, drum hab ich nur 4 umhüllen können.
    Den Teig  mit gut bemehlten Fingern zu einem Knödel formen, flach auswalken und die Marille in die Mitte setzen. Danach mit dem Teig umschließen.
  • Gesalzenes Wasser schwach wallend zum Kochen bringen und die Knödel einlegen. Aufpassen, dass die Temperatur so bleibt. Nicht sprudelnd kochen!!! Für 10-12 Minuten kochen lassen.
  • In der Zwischenzeit Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und soviel Brösel in die zerlassene Butter geben, bis die Butter komplett aufgesogen ist und die Brösel nicht mehr zu fettig sind. Vanillezucker, Zucker und Zimt hinzufügen. Die Brösel sollten etwas Farbe bekommen, aber nicht zu viel!
  • Die Knödel aus dem Wasser heben und in der Bröselmischung wälzen. Anrichten und noch mit Brösel bestreuen. Mit Staubzucker bestreuen und nur noch genießen.
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Marillenknödel mit Topfenteig
Marillenknödel mit Topfenteig
Marillenknödel mit Topfenteig

*Produktplatzierung: Die wunderschönen Teller stammen übrigens aus der neuen Serie It´s my Match – die Teller Leaf in der Farbe Mineral. Ich liebe sie!

6 Comments

  1. Petra Madl

    Wir geben statt einen Würfelzucker ein Stück Kochschokolade in die Marille.

  2. Ich gebe zu den Bröseln geriebene Nüsse.

  3. Alexandra Kaufmann

    Vielen Dank für das Rezept. So schön wie deine sind sie nicht, meine schaun ein bisl vermurkst aus, aber sie schmecken hervorragend. Mit viel Brösel und Staubzucker war die Optik dann besser. Lg.Alexandra

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