Burgenländer Kekse

Ich liebe Weihnachtsgebäck aus Baiser. Wenn dann noch ein Teig mit Orangengeschmack und wunderbare Marmelade dazu kommen, dann können das nur die köstlichen Burgenländer Kekse sein. Aufgrund ihres hübschen Aussehens, werden sie auch gerne Burgenländer Sonnen genannt. Was ich an diesen Keksen besonders mag? Die Bastelarbeit. Ich liebe es Eischnee mit dem Spritzsack aufzutragen. Für alle die sich immer davor fürchten mit einem Spritzsack zu arbeiten – es gibt nur einen Trick den es zu befolgen gibt. Man muss beim Aufspritzen der Masse immer in der Masse bleiben und nicht aus der Luft spritzen. Dh. ca. 2 mm oberhalb des Gebäcks zu dressieren beginnen und immer in der Masse auf gleicher Höhe bleiben und erst wenn der gewünschte Umfang erreicht ist, ein wenig in die Höhe gehen. Am Schluss ruckartig die Tülle aus der Masse ziehen, damit ein kleiner Spitz entsteht. Das ist die ganze Hexerei. Probiert es einfach mal aus, bei diesen Keksen kann man reichlich üben! Vielleicht werdet ihr dann auch diese Baiser Leidenschaft entwickeln, wie ich.

Schwierigkeitsgrad:

Zubereitungszeit: 1 Stunde

Zutaten für 35 Burgenländer Kekse:

  • 200 g glattes Mehl
  • 1 Eidotter
  • 40 ml Orangensaft
  • 125 g Butter
  • 65 g Staubzucker
  • Schale einer Orange (Menge nach Belieben)
  • 1 Packung Vanillezucker

Für das Baiser:

  • 1 Eiklar
  • 75 g Kristallzucker
  • etwas Speisestärke (wirklich nur 1/4 von einem Teelöffel)

Sonstiges:

  • Marillenmarmelade (fein passiert)
  • Ribiselmarmelade (fein passiert)

Zubereitung:

Mehl, Staubzucker, Orangenschalen und Vanillezucker vermengen und auf die Arbeitsfläche geben – in der Mitte eine Mulde machen. Den Eidotter, die Butter und den Orangensaft in die Mulde geben und alles von außen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig für mind. 1 Stunde an einem kühlen Ort rasten lassen. (Nicht in den Kühlschrank geben).

Für das Baiser das Eiklar steif schlagen und den mit Speisestärke vermischten Staubzucker langsam unterrühren bis die Masse glänzt. Anschließend in einen Spritzsack mit kleiner Sterntülle einfüllen.

Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen.

Den Teig auswalken (rund 3mm dick) und mit einem „Blumenform“ Ausstecher gleich viel Böden, wie Deckel (wer mag kann für den Deckel auch einen Lochausstecher nehmen, dann muss man die Marmelade nicht extra in der Mitte auftragen – ich finde es aber anders hübscher, weil die Marmelade dann wirklich erhaben wie Blütenstaub aussieht) ausstechen. Es gehen sich rund 70 Teile (also 35 Kekse) mit dem oben angegebenen Teig aus!

Zuerst die Böden auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und kurz auf den kalten Balkon stellen. Mangels Balkon in den Kühlschrank. Solange bis die Kekse fest werden (geschieht, weil die Butter wieder kalt wird).

Auf dem oberen Teil mit Hilfe der Sterntülle eine Blumenform spritzen. Die Kekse mit Baiser ebenfalls kurz kalt stellen.

Die Kekse jeweils für rund 18-20 Minuten backen. Die Baiserkekse brauchen etwas länger als die Böden. Alles auskühlen lassen.

Die ausgekühlten Kekse mit erwärmter Marmelade zusammenkleben und oben mittig ebenfalls Marmelade auftragen, solltet ihr für oben so wie ich keinen Lochaustecher genommen haben.

Fertig sind wunderschöne Burgenländer Kekse.

Burgenländer Kekse

Burgenländer Sonne

Burgenländer Kekse

Burgenländer Kekse

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