Maronitiramisu im Glas

Wie wär´s mit einem Maronitiramisu? Der zweite Lockdown steht vor der Türe und er kommt für mich nicht überraschend und macht mich unendlich traurig. Wenn wir uns alle ein wenig mehr am Riemen reissen, werden wir auch diesen Lockdown überstehen. Ich hoffe sehr, dass endlich alle an einem Strang ziehen, denn bald steht Weihnachten vor der Türe und ich glaube niemand möchte dieses Familienfest ohne seine Liebsten feiern. Familie ist was zählt und genau für unsere Familien müssen wir jetzt Egoismus an die Seite schieben. Neben allen Verschwörungstheorien und Bashing auf die Regierung, die man derzeit in sozialen Medien lesen kann, ist doch eines unbestritten: Corona ist da, wir alle sind betroffen und wir alle haben Verantwortung für unsere Mitmenschen. Vor allem für die, die derzeit unser Gesundheitssystem am Laufen halten. Denn wir alle könnten sie dringend brauchen. Für welche Krankheit auch immer. Stecken wir doch einfach mal 3 Wochen zurück. Besinnen wir uns auf uns. Lassen wir die besinnliche Zeit auch wirklich besinnlich sein, um ein wunderschönes Weihnachstfest feiern zu können und auch um zu sehen, dass jeder einzelne von uns die Macht hat, dieses Virus in die Schranken zu weisen. 

Ich hab uns heute schon ein wenig Weihnachten nach Hause geholt. Mit meinem wunderbaren Maronitiramisu im Glas. 

Schwierigkeitsgrad: 

Zubereitungszeit: 20 Min.

Zutaten für 4 Portionen (je nach Glasgröße):

  • 4 Eidotter
  • 2 Eiklar
  • 60 g Staubzucker
  • 40 g Kristallzucker
  • 500 g Mascarpone (oder Mascarino)
  • 10 Stück Biskotten 
  • 4 cl Rum
  • 1/4 l starken Kaffee zum Tunken

Für den Maronireis: 

  • 200 g Maroni (geschält)
  • 2 EL Staubzucker
  • 30 – 40 ml Milch (lieber weniger als mehr, sonst wird der Maronireis zu flüssig)

Sonstige Zutaten:

  • geschmolzene Kuvertüre (100g)
  • 350 g Schlagobers (Schlagsahne)
  • Zuckerperlen

Zubereitung:

Für die Mascarponemasse:

Eidotter mit Staubzucker schaumig rühren bis er richtig schaumig fast weisslich ist. Den Mascarpone langsam einrühren. (nicht schlagen, da die Masse sonst ebenfalls dazu neigt flüssig zu werden.) Eiklar mit Kristallzucker zu Schnee schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Kurz kalt stellen.

Für den Maronireis:

Die geschälten Maroni (ich verwende die bereits vorgegarten), die Milch und etwas Staubzucker mit dem Stabmixer aufmixen. Mit Hilfe von Milch kann man die gewünschte Konsistenz individuell regulieren. Er sollte aber jedenfalls nicht zu flüssig werden, sonst lässt er sich nicht mehr formen.

Starken Kaffee (ich mache Espresso mit unserer Espressomaschine) mit Rum und etwas Zucker vermengen und die Biskotten kurz darin tränken. Gerade soviel, dass sie sich leicht mit dem Kaffee ansaugen (sie sollten nicht gatschig, aber auch nicht zu trocken sein).

Für das Maronitiramisu:

Die Mascarponemasse in einen Spritzsack mit großer Sterntülle füllen. Einen Tupfen Creme in jedes Glas füllen.

1 – 2 zerbrochene Biskotten als weitere Schicht in die Gläser füllen. Einen weiteren Teil der Creme mit Hilfe des Spritzsackes mit großer Sterntülle einfüllen,  Schokosauce (Kuvertüre mit etwas Öl geschmolzen) und etwas Maronimasse darauf verteilen und erneut eine Schicht getränkte Biskotten auflegen. Das ganze abwechselnd ins Glas füllen, bis es zu 2/3 gefüllt ist. Den Rest der Maronimasse mit Hilfe der Pürierpresse (ich verwende dazu eine Erdäpfelpresse mit kleinem Locheinsatz) zu Maronireis formen und ins Glas füllen. Anschließend noch geschlagenes Obers mit Hilfe eines Spritzsackes oben auf dressieren und mit Weihnachtsperlen und Sternen dekorieren.

Das Maronitiramisu für 2-3 Stunden im Kühlschrank durchkühlen.

Maronitiramisu im Glas

Maronitiramisu im Glas

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.