Paprikahendl

Paprikahendl mit flaumigen Nockerl

Dieser Klassiker stand ja jetzt schon ewig auf meiner Liste. Nicht weil ich ihn nicht gern esse, sondern weil Mr. Bee immer lieber was anderes isst. Für ihn ist Paprikahendl ein Knochenhaufen und das muss bekanntlich gar nicht sein. Da stochert er lieblos im Essen herum und ich könnte mich ärgern und ärgern. Wenn er schon so vorsichtig mit dem Messer auf Fleisch hin tippt und kritisch schaut, dann hab ich schon gegessen. Mittlerweile kenn ich ihn ja schon wirklich gut und drum wage ich mich ja an Hühnereintopfgerichte schon gar nicht mehr ran. Aber zum Valentinstag soll man bekanntlich aus Liebe alles essen. Oder sollte man da etwas kochen, das dem anderen schmeckt? Ich weiss es jetzt nicht mehr so genau. Auf jeden Fall hatte ICH Lust auf Paprikahendl und Nockerl und für Mr. Bee hüpften daher 2 Bio-Hühnerbrüste in den Einkaufswagen. Dann braucht er nicht rumstochern und Knochen suchen und ich hab ein saftiges Hühnerhaxerl. Im Notfall isst er halt Nockerl mit Sauce, weil die mag er ja sowieso. ABER: es hat ihm geschmeckt!!!

Paprikahendl mit flaumigen Nockerl

Rezept von Bine kocht!
5.0 von 2 votes

Einer der besten österreichischen Klassiker – Paprikahendl mit Nockerl. Wer mag kann es auch mit Haut zubereiten.

Gericht: Hauptspeisen
Portionen
+

4

Portionen
Vorbereitungszeit

20

minutes
Kochzeit

1

hour 
Gesamtzeit

1

hour 

20

minutes
Cook Mode

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Zutaten

  • Für das Paprikahendl:
  • 2 Hühnerbrüste (wenn jemand keine Knochen mag)

  • 2 Hühnerschenkel (wer mag mit Haut)

  • 1 TL Tomatenmark

  • 1 EL Paprikapulver edelsüss

  • 2 Zwiebel

  • 1 EL Majoran getrocknet

  • 2 EL Rahm (saure Sahne) oder Creme Fraiche

  • 1 EL Mehl

  • 1 L Hühnersuppe oder Rindssuppe – bei Bedarf mehr

  • Salz

  • Pfeffer

  • Maiskeimöl

  • Für die Nockerl:
  • 300 g Mehl (wenn geht griffiges Mehl verwenden)

  • 1 Ei

  • 1 Eidotter

  • 200 ml Milch

  • 1 EL Öl oder flüssige Butter

  • Salz

  • Muskatnuss

  • Butter zum Schwenken

Kochschritte

  • Für die Nockerl:
  • Alle Zutaten mittels Kochlöffel zu einem glatten Teig verrühren. Wirklich mit dem Kochlöffel durchschlagen, dass sich Blasen bilden. Dann für 10 Minuten ruhen lassen. Reichlich gesalzenes Wasser zum Kochen bringen. Teig mittels Nudelsieb oder Teigkarte (ich verwende immer meine Kartoffelpresse mit dem großlochigen Einsatz) in das Wasser schaben/drücken. Mit dem Kochlöffel umrühren. Die Nockerl kurz aufkochen. Wenn sie oben schwimmen sind sie fertig, Heiß abschwemmen und in Butter schwenken. Nachsalzen. Wer mag kann sie auch in einer Pfanne goldbraun anbraten.
  • Für das Paprikahendl:
  • Die beiden Zwiebel in feine Würfel schneiden. Das Huhn waschen und trocken tupfen. Öl in einem Bratentopf erhitzen und die Hühnerstücke von allen Seiten ordentlich anbraten.
  • Danach im selben Topf erneut  Öl erhitzen und den Zwiebel goldbraun anschwitzen. Nicht dunkel werden lassen, aber doch bräunen.
  • Das Tomatenmark hinzufügen und ordentlich durchrösten. Die Suppe bereitstellen. Jetzt den Paprika hinzufügen und gemeinsam mit den öligen Zwiebelstücken weiter rösten. Nur kurz weil er sonst bitter wird!!

  • Den Majoran dazu geben und auch einmal kurz anrösten und dann sofort mit Suppe aufgießen. Wirklich darauf achten dass die Gewürze nur kurz geröstet werden, um ihr Aroma zu entfalten. Sie sind nicht besonders hitzestabil und verbrennen leicht. Danach die Hühnerteile wieder in die Flüssigkeit legen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hühnerteile sollten von der Flüssigkeit bedeckt sein! Den Deckel draufgeben und alles für ca. 45-60 Minuten garen, je nachdem wie groß die Hühnerstücke sind. Es ist fertig, wenn das Fleisch wirklich zart ist und sich mit einer Gabel zerteilen lässt.
  • Die fertig gegarten Hühnerstücke (merkt man, wenn sich das Fleisch beginnt vom Knochen zu lösen) aus der Sauce heben und diese mit dem Stabmixer aufmixen. Danach etwas einkochen lassen. Etwas Sauerrahm (oder Creme Fraiche – dann wird es noch cremiger) mit Mehl vermischen (so verhindert man später das Verklumpen der Sauce), und mit wenig Wasser aufrühren. In die kochende Sauce fliessen lassen und ordentlich mit dem Schneebesen aufrühren. Die Sauce sollte schön sämig sein, aber nicht mehlig schmecken. Deshalb nicht zu wild binden.
  • Das Fleisch wieder einlegen und nochmal kurz erwärmen. Alles anrichten und mit einem Klecks Sauerrahm garnieren.
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Paprikahendl
Paprikahendl

Hier sieht man eine Variante, wo ich das Papriakendl mit Haut zubereitet habe.

Wenn man will kann man das Paprikahendl auch mit Nudeln servieren. Das mach ich meist am zweiten Tag, wenn das Paprikahendl nach dem Aufwärmen schon richtig zerfällt.

Sooo fein!

 

2 Comments

  1. Irene Navratil

    Hallo Bine,
    Bin leider ziemlich enttäuscht. Habe mich genau ans Rezept gehalten, aber die Sauce war nach Zugabe des Mehl/ Rahmgemischs flüssig wie eine Suppe. Habe dann noch einiges an Rahm mit Mehl dazugemischt, aber aus Angst dass es zu sehr nach Mehl schmeckt dann so gelassen. Die 1 Liter Suppe kommt mir viel vor, ist das korrekt?
    Liebe Grüße
    Irene

    • Avatar-Foto

      Liebe Irene, das tut mir sehr leid. Hast Du das Hendl nicht einkochen lassen? Da verdunstet ja sehr viel Flüssigkeit. Du kannst Dir dazu auch mein Reel anschauen. Wenn Saucen zu viel Flüssigkeit haben, dann muss man sie nur einreduzieren lassen und erst dann am Schluss kurz abbinden. lg, Bine

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