Es freut mich wirklich sehr, dass mich schon so viele hier auf meinem Blog vermissen. Einige werden es ja auf Social Media mitbekommen haben – wir hatten dieses Jahr von Mai bis August eine Großbaustelle in unsere Wohnung. Kein Stein ist auf dem anderen geblieben und zu guter Letzt war die komplette Wohnung eigentlich ein Rohbau. Der ganze Spuk hätte 5 Wochen dauern sollen, vielleicht 7 – geworden sind es 3,5 Monate in einer Übergangswohung, ohne unsere heißgeliebten Terrassen, zwischen Umzugskartons und noch mehr Umzugskartons. Ich hab zwar gekocht, aber die Motivation für Blogbeiträge war gleich null, zumal Frau Kontrollori (wie Mr. Bee mich nach 5 Wochen ständiger Hiobsbotschaften, ob der gemachten Arbeiten in der Wohnung genannt hat), einfach aufpassen musste, dass auch alles so gemacht wird, wie es beauftragt und sein sollte. Meine Nerven waren blank und meine Kräfte irgendwann am Ende. Aber es hat sich gelohnt. Bald kann ich Euch die neue Binekocht Küche und den Rest der Wohnung zeigen, wenn der Feinschliff fertig ist. Das sollte hoffentlich Ende November der Fall sein. Was ist aber seit August passiert, werden sich jetzt sicher einige denken? Was hat sie gemacht, anstatt neue Rezepte zu posten? Tja ich habe 60 Umzugskartons ausgepackt. Nein falsch – ich habe mal gewartet. Und gewartet. Auf neue Möbel, nachdem wir uns beim Auszug von ALLEN Möbeln getrennt hatten. Eine einzige Kommode ist übrig geblieben und ein Korpus eines Pax Schrankes. Und die Lieferzeiten sind derzeit ein Horror. Somit hab ich mal 30 Kartons Geschirr ausgepackt und in der Küche verstaut. Mich schweren Herzens von ganz vielen Dinge getrennt, die ich ohnehin nicht mehr in Gebrauch hatte und manches dann doch wieder zurückgeholt, weil ich einfach ein Geschirrmessie bin. Nach mehr als 13 Wochen, haben auch unsere Vorzimmerkästen endlich Türen. (Sehr zum Leidwesen der Katzen, die mittlerweile schon der festen Überzeugung waren, die 7 Kästen ohne Türen, sind ihr neuer Klettergarten. Es wird. Es wird langsam. Aber es wird. Und mit jedem Schritt, kommt auch meine Lust am neue Rezepte entwickeln zurück.
Zum 77. Geburtstag meiner Mama hab ich meine erste Torte in der neuen Küche gebacken. Eine Maroni Traumtorte. Der Name sagt glaub ich schon alles. Ich hoffe ihr werdet sie lieben!
Wer mag kann so wie ich noch Schokosplitter zur Deko machen. Dazu einfach geschmolzene Kuvertüre dünn auf Backpapier auftragen und anziehen lassen. Danach für ca. 10 Minuten in den Tiefkühler legen. Danach kann man die Schokolade brechen und zum Verzieren der Torte verwenden. Wer mag kann so wie ich auch noch ein Muser mit einem Buttermesser beim Auftragen aufstreichen. Dazu wellenförmig über die geschmolzene Schokolade streichen. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt auch zweifärbig mit dunkler und heller Schokolade arbeiten.
Fertig ist die köstliche Maroni Traumtorte!


Fertig ist die Perfekte Maroni Traumtorte.
Hier gibt´s auch noch ein Anschnittfoto von meiner zweiten Version ohne Schokosegel.
















Hallo Bine,
wo/wie komme ich zu einer …… Scheibe geknetetes Maronimousse?
Liebe Grüsse
Annemarie
Liebe Annemarie, dazu einfach etwas der Maronireismasse nehmen und zu einer Scheibe formen. Lg, Bine
Klingt wunderbar!
Aber wie kann ich mir den Boden vorstellen? Ein Teig ohne Mehl und jegliche Bindung?
Vielen Dank ❤️
Was bitte ist Quimiq?? Ich würde da halt einfach Marcarpone nehmen als Ersatz. Einverstanden?